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Reisebedingungen

Lieber Reisegast,
an dieser Stelle möchten wir Sie über die Allgemeinen Reisebedingungen informieren, welche, soweit wirksam vereinbart, die gesetzlichen Bestimmungen der §§651a-m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die §§4-11 BGB-InfoV (Verordnung über Informations-und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) ergänzen und ausfüllen und Inhalt des Reisevertrages zwischen Ihnen, dem Reiseteilnehmer, und der Atora GmbH, dem Reiseveranstalter der Marke Drei Wünsche Wanderreisen und Gomera Trekking Tours werden.

1. Reiseanmeldung, Bestätigung
1.1 Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde dem Reiseveranstalter den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebotes sind die Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen des Reiseveranstalters für die jeweilige Reise, soweit diese dem Reiseteilnehmer vorliegen. Der Reisevertrag wird für den Reiseteilnehmer und den Reiseveranstalter verbindlich, wenn dieser Ihnen die Buchung und den Preis der Reise schriftlich entweder über den Vermittler (z.B. Reisebüro) oder direkt bestätigt.
1.2 Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.
1.3 Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung (Ziffer 1.1 Satz 3), die alle wesentlichen Angaben über die von Ihnen gebuchten Reiseleistungen enthält . Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung des Reiseveranstalters vom Inhalt der Buchung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Reiseteilnehmer innerhalb der Bindungsfrist das Angebot annimmt.
1.4 In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die Reiseunterlagen nach Erhalt sorgsam zu prüfen.

2. Bezahlung
2.1 Zur Absicherung der Kundengelder hat der Reiseveranstalter eine Insolvenzversicherung beim Deutschen Reisepreis Sicherungsverein VVaG (DRS) abgeschlossen. Einen Sicherungsschein erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.
2.2 Spätestens 1 Woche nach Erhalt der Reisebestätigung ist eine Anzahlung von 15% des Reisepreises, maximal jedoch € 250,- je Reiseteilnehmer, zur Zahlung fällig. Die Kosten für eine Reiseversicherung werden in voller Höhe zusammen mit der Anzahlung zusätzlich fällig.
2.3 Die Beträge für An- und Restzahlung und ggf. Stornierung ergeben sich aus der Bestätigung. Die Gebühren im Falle einer Stornierung (vgl. Ziffer 5), Bearbeitungs- und Umbuchungsgebühren werden sofort fällig.
2.4 Die Restzahlung muss bis 2 Wochen vor Reiseantritt vorgenommen werden, sofern die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 8 genannten Grund abgesagt werden kann, bzw. muss bei Abwicklung über ein Reisebüro spätestens mit der Aushändigung der Reiseunterlagen erfolgen. Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, bei Nichtzahlung den Reiseteilnehmer nach Mahnung mit Fristsetzung von der Teilnahme an der Reise auszuschließen. Der Reiseveranstalter kann bei Rücktritt vom Reisevertrag im Sinne des vorherigen Satzes als Entschädigung Rücktrittsgebühren entsprechend der Ziffer 5.5 verlangen. Der Nachweis nicht entstandener oder wesentlich niedriger Kosten bleibt dem Kunden unbenommen.

2.5 Zahlung an den Reiseveranstalter
2.5.1 Lastschriftverfahren
Der Reiseveranstalter benötigt die Bankverbindung, die Adresse (oder ggf. die Adresse des Unterlagenempfängers, sofern diese abweicht) sowie das Einverständnis des Reiseteilnehmers zum Lastschriftverfahren. Diese sind der Buchungsstelle zu benennen.
2.5.2 Zahlung mit einer World of TUI Card
Bei der Bezahlung mit einer World of TUI Card muss diese dem Reiseveranstalter bei Buchung vorgelegt werden. Der Reiseveranstalter benötigt zusätzlich die Adresse (oder ggf. die Adresse des Unterlagenempfängers, sofern diese abweicht) sowie das Einverständnis des Reiseteilnehmers zur Abbuchung vom Girokonto. Diese sind der Buchungsstelle zu benennen.
2.5.3 Für die Akzeptanz anderer Kreditkarten als Zahlungsmittel bitten wir um Rücksprache mit der zuständigen Buchungsstelle.

2.6 Zahlungen beim Reisevermittler
Im Ausnahmefall können sowohl die Anzahlung als auch, bei Entgegennahme der Reiseunterlagen, die Zahlung des Restpreises in bar beim Reisevermittler geleistet werden. Der Reisevermittler muss in diesem Fall für die Atora GmbH Inkasso-Berechtigt sein.
2.7 Kosten für Nebenleistungen wie die Besorgung von Visa etc. sind, soweit nicht im Katalog ausdrücklich vermerkt, nicht im Reisepreis enthalten. In diesem Fall gehen die Kosten zu Lasten des Reiseteilnehmers.

3. Leistungen
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den aktuellen Leistungsbeschreibungen (z.B. Kataloge, Flyer, Internet) im Katalog und aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung.
3.1. Die unseren Reisen zu Grunde liegenden Veranstaltertarife schließen teilweise die Anwendung der Bonusprogramme der Fluggesellschaften aus.

4. Leistungs- und Preisänderungen
4.1
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird er dem Reiseteilnehmer eine
kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
4.2 Der Reiseveranstalter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Angaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern:
4.3 Erhöhen sich bei Abschluss des Reisevertrages bestehende Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann der Reiseveranstalter den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Reiseveranstalter vom Reiseteilnehmer den Erhöhungsbetrag verlangen
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann der Reiseveranstalter vom Reisenden verlangen.
4.4 Eine Erhöhung nach der Ziffer 4.3 ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss weder eingetreten noch für den Reiseveranstalter vorhersehbar waren.
4.5 Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Reiseteilnehmer unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5% ist der Reiseteilnehmer berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reiseteilnehmer aus seinem Angebot anzubieten. Die in diesem Absatz genannten wechselseitigen Rechte und Pflichten gelten auch im Falle einer zulässigen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung.
4.6 Der Reiseteilnehmer hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung
5.1
Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
5.2 Tritt der Reiseteilnehmer vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.
5.3 Rücktrittsgebühren sind auch dann zu zahlen, wenn sich ein Reiseteilnehmer nicht rechtzeitig zu den in den Reisedokumenten bekannt gegebenen Zeiten am jeweiligen Abflughafen oder Abreiseort einfindet oder wenn die Reise wegen nicht vom Reiseveranstalter zu vertretenden Fehlens der Reisedokumente wie z.B. Reisepass, oder notwendige Visa nicht angetreten wird.
5.4 Es bleibt dem Reiseteilnehmer unbenommen, den Nachweis zu führen, dass im Zusammenhang mit dem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise keine oder wesentlich niedrigere Kosten entstanden sind, als die von dem Reiseveranstalter von der Pauschale (siehe nachstehender Ziffer 5.5) ausgewiesenen Kosten.
5.5 Der Reiseveranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalieren:
5.5.1 Standard-Gebühren/pro Person:
Rücktritt bis 30 Tage vor Reisebeginn 15 %
bis 22 Tage vor Reisebeginn 20 %
bis 15 Tage vor Reisebeginn 30 %
bis 8 Tage vor Reisebeginn 50 %
bis zu einem Tag vor Reisebeginn 65 %
ab dem Tag des Reiseantritts
oder bei Nichtantritt der Reise 80 %
des Reisepreises.
5.5.2 Ausnahmen von der Standardregelung/pro Person:
Bei Bus-und Bahnreisen
Rücktritt bis inkl. 60 Tage vor Reisebeginn 15 %
bis inkl. 30 Tage vor Reisebeginn 25 %
bis inkl. 15 Tage vor Reisebeginn 50 %
späterer Rücktritt oder bei Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises

5.7 Umbuchung
5.7.1 Der Reiseveranstalter bietet Ihnen bis 60 Tage vor Reiseantritt eine kostenlose Umbuchung auf eine gleichwertige und/oder höher wertige Reise an, soweit diese durchführbar und garantiert ist, wenn Sie eine Drei Wünsche Wanderreisen-Reiserücktrittskostenversicherung abgeschlossen haben und/oder Ihre Reise mit einer World of TUI-Card (Ziffer 2.5.2) bezahlen.
5.7.2 Sollten die Bedingungen unter 5.7.1 nicht erfüllt sein, nimmt der Reiseveranstalter, soweit durchführbar, bis 60 Tage vor Reiseantritt eine Abänderung der Reisebestätigung (Umbuchung auf eine gleichwertige Reise) der unter Ziffer 5.5.1 genannten Reisebedingungen vor. Dafür werden € 75,- pro Person erhoben. Bei Überschreitung dieser Frist gelten die o.a. pauschalierten Rücktrittsgebühren.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung
Nimmt der Reiseteilnehmer einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich der Reiseveranstalter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen, es sei denn, dass es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen. Der Nachweis höherer ersparter Aufwendungen bleibt dem Reiseteilnehmer unbenommen.

7. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl
Der Reiseveranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn er
7.1 in der jeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben hat und
7.2 in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird.
7.3 Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis des Reiseveranstalters geleistete Zahlungen unverzüglich zurück; ein weitergehender Anspruch des Kunden besteht nicht. Insbesondere haftet der Reiseveranstalter nicht für evtl. Stornogebühren für Vor-/Nachprogramme, die bei anderen Leistungsträgern oder Veranstaltern gebucht worden ist.
7.4 Gleiches gilt für fakultative Zusatzprogramme, die einer Mindestteilnehmerzahl unterliegen.
7.5 Ein Rücktritt ist spätestens 3 Wochen vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären.
Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.

8. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen
Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Evtl. Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst. Er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgeschriebenen Beträge.

9. Obliegenheiten des Kunden
9.1 Mängelanzeige
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Kunde Abhilfe verlangen. Abhilfe kann der Reiseveranstalter in der Weise schaffen, dass er eine gleiche-oder höherwertige Ersatzleistung erbringt. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Kunde ist verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Dies kann gegenüber der Reiseleitung oder einem Vertreter des Reiseveranstalters geschehen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Ist weder eine Reiseleitung noch ein Vertreter vor Ort vorhanden, sind etwaige Reisemängel dem Reiseveranstalter an dessen Sitz zur Kenntnis zu bringen. Über die Erreichbarkeit der Reiseleitung, des Vertreters vor Ort oder des Reiseveranstalters wird der Kunde in der Leistungsbeschreibung, spätestens jedoch mit den Reiseunterlagen informiert. Die Reiseleitung / Agentur vor Ort ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen.
9.2 Fristsetzung vor Kündigung
Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.
9.3 Gepäckverlust und Gepäckverspätung
Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt der Reiseveranstalter dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb von 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Des Weiteren ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung des Reiseveranstalters anzuzeigen.
9.4 Reiseunterlagen
Der Kunde hat den Reiseveranstalter zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Voucher) nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.
9.5 Jeder Reisende ist für die rechtzeitige Anreise zum Abflughafen selbst verantwortlich.

10. Haftung
10.1
Bei Vorliegen eines Mangels kann der Reisende unbeschadet der Herabsetzung des Reisepreises (Minderung) oder der Kündigung Schadenersatz verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat. Er kann Schadenersatz auch wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit verlangen, wenn die Reise vereitelt oder erheblich beeinträchtigt worden ist.
10.2 Vertragliche Schadenersatzansprüche
Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reispreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Reiseveranstalter herbeigeführt wird. Die Beschränkung der Haftung auf den dreifachen Reisepreis gilt auch, sobald der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden, der kein Körperschaden ist, allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
10.3 Deliktische Schadenersatzansprüche
Für alle gegen den Reiseveranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisenden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.
10.4 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen-und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Vertragsbestandteil der Reiseleitungen des Reiseveranstalters sind. Der Reiseveranstalter haftet jedoch
10.4.1 für Leistungen, welche die Beförderung von Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten sowie
10.4.2 wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs-oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich geworden ist.

11. Ausschluss von Ansprüchen, Verjährung
11.1
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise (§§651c bis 651f BGB) sind vom Reiseteilnehmer innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber Ihrem Reiseveranstalter (Anschrift siehe unten nach Ziffer 16) geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Reiseteilnehmer Ansprüche nur geltend machen, soweit er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Der Tag des Reiseendes wird bei der Berechnung der Monatsfrist nicht mitgerechnet. Wegen der Anmeldung von Gepäckschäden,
Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust siehe Ziffer 9.3.
11.2 Ansprüche des Reisenden nach den § 651 c bis 651 f verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

12. Ausführendes Luftfahrtunternehmen/gemeinschaftliche Liste
Ab dem 16.07.2006 ist der Reiseveranstalter gemäß der Verordnung (EG) 2111/2005 vom 14.12.2005 verpflichtet, sich bei Buchung über die Identität der/des ausführenden Luftfahrtunternehmen(s) zu unterrichten. Steht ein ausführendes Luftfahrtunternehmen bei Buchung noch nicht fest, sind die Reiseteilnehmer insoweit zunächst über die Identität des wahrscheinlich ausführenden Luftfahrtunternehmens zu unterrichten. Sobald die Identität endgültig feststeht, werden die Reiseteilnehmer entsprechend unterrichtet. Im Falle eines Wechsels des ausführenden Luftfahrtunternehmens nach Buchung sind die Reiseteilnehmer über den Wechsel so rasch wie möglich zu unterrichten. Die Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen ("gemeinschaftliche Liste"), finden Sie im Internet unter www.air-ban.europa.eu

13. Pass-, Visa-, Zoll- und Devisenbestimmungen
13.1
Der Reiseveranstalter weist im Reisekatalog sowie in den Reiseunterlagen auf die Bestimmungen für das jeweilige Reiseland hin. Dabei wird unterstellt, dass der Reisende Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland ist und keine besonderen Verhältnisse in der Person des Reiseteilnehmers gegeben sind, die die Ablehnung eines Visums zur Folge hätte. Für Angehörige anderer Staaten gibt etwa das zuständige Konsulat Auskunft.
13.2 Weitergehende Informationen und entsprechende Antragsformulare erhält der Reiseteilnehmer mit der Reisebestätigung. Der Reiseteilnehmer ist für die Beschaffung der notwendigen Einreisedokumente und die Einhaltung von Zoll- und Devisenvorschriften selbst verantwortlich. Sollten durch die Nichteinhaltung von Vorschriften Nachteile entstehen, gehen diese zu Lasten des Reiseteilnehmers, sofern der Reiseveranstalter nicht falsch oder unzureichend informiert hat. 13.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, es sei denn, der Reiseveranstalter hat die entstandene Verzögerung zu vertreten.

14. Gerichtsstand / Allgemeines
14.1
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, sowie für Passiv-Prozesse ist der Sitz des Reiseveranstalters. Dies gilt nur dann nicht, wenn internationale Übereinkommen zwingend etwas anderes vorschreiben.
14.2 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des Gesamten Reisevertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Reisebedingungen.

Reiseveranstalter
Atora GmbH ist Veranstalter der Marke Gomera Trekking Tours.
Sandstraße 1a
90443 Nürnberg
Tel: +49-(0)911-20787
Fax: +49-(0)911-20799
eMail: info@dreiwuensche.de / www.dreiwuensche.de

Handelsregister Nürnberg HRB 24150
Geschäftsführung: Stefan Gubitz, Ury Steinweg, Thomas Bohlander
Ust-Id.-Nr.: DE 134863744

Katalog 2008, Stand Januar 2008
Fotos: Harald Mielke, www.mygomera.de, www.shutterstock.de, www.istockphoto.com, www.photocase.de, www.fotolia.de, Fremdenverkehrsämter

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